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Pressemitteilung zu Tourismus

178/2026/57/G
Fürth, den 8. Juli 2026

Positive Entwicklung für Bayerns Tourismus im Mai 2026: 2,9 Prozent mehr Gäste und 4,6 Prozent mehr Übernachtungen

Aufenthaltsdauer internationaler Gäste liegt bei durchschnittlich 2,1 Tagen

Nach Mitteilung des bayerischen Landesamts für Statistik registrieren die 11 372 im Mai 2026 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetriebe*) rund 3,9 Millionen Gäste und knapp 9,8 Millionen Übernachtungen. Damit liegt die Zahl der Gästeankünfte insgesamt 2,9 Prozent und die Zahl der Übernachtungen 4,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei den deutschen Gästen wachsen die Übernachtungen mit einem Plus von 6,0 Prozent stärker als die Ankünfte (+3,6 Prozent), die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt 2,6 Tage. Internationale Gäste dagegen sind im Durchschnitt nur 2,1 Tage in einem bayerischen Beherbergungsbetrieb zu Gast: einer leichten Steigerung der Ankünfte ausländischer Gäste um 0,5 Prozent steht ein Rückgang der Übernachtungszahlen um 1,2 Prozent gegenüber.

Schweinfurt. Das Bayerische Landesamt für Statistik meldet nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus für Mai 2026 wieder steigende Zahlen. Die 11 372 geöffneten Beherbergungsbetriebe*) im Freistaat dürfen rund 3,9 Millionen Reisende willkommen heißen, die insgesamt knapp 9,8 Millionen Mal übernachten. Somit ergibt sich für die Gästeankünfte eine Zunahme um 2,9 Prozent und für die Übernachtungen eine Zunahme um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Betrachtung der Gästeherkunft zeigen sich deutliche Unterschiede: während für deutsche Gäste Zuwächse sowohl bei den Ankünften (+3,6 Prozent) als auch bei den Übernachtungen (+6,0 Prozent) verzeichnet werden, werden lediglich 0,5 Prozent mehr Ankünfte und 1,2 Prozent weniger Übernachtungen bei Gästen aus dem Ausland registriert. Somit ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer internationaler Reisender mit 2,1 Tagen geringer als die inländischer Gäste mit 2,6 Tagen. Die meisten Auslandsgäste kommen im Mai 2026 aus Österreich (Ankünfte: 106 965; Übernachtungen: 197 398), den Vereinigten Staaten (Ankünfte: 96 339; Übernachtungen: 204 758) und der Schweiz (Ankünfte: 82 262; Übernachtungen: 176 063).

Unterschiedliche Entwicklung unter den Betriebsarten
Die Betriebe der Hotellerie insgesamt zeigen im Mai 2026 einen leichten Rückgang der Gästezahlen um 0,4 Prozent und gleichbleibende Übernachtungszahlen (+0,0 Prozent) wie im Mai 2025. Dabei schließen Hotels garnis (Ankünfte: +1,0 Prozent; Übernachtungen: -0,7 Prozent) als einzige Betriebsart der Hotellerie den Mai mit gestiegenen Gästeankünften im Vergleich zum Vorjahresmonat ab. Hotels (Ankünfte: -0,4 Prozent; Übernachtungen: +0,7 Prozent) und Pensionen (Ankünfte: -0,1 Prozent, Übernachtungen: +0,9 Prozent) verzeichnen zwar weniger Ankünfte, jedoch ein leichtes Plus bei den Übernachtungen. Gasthöfe (Ankünfte: -4,6 Prozent, Übernachtungen: -3,4 Prozent) zeigen sowohl bei Gäste- als auch bei Übernachtungszahlen einen Rückgang im Vergleich zum Mai 2025.  

Bei den anderen Betriebsarten dürfen sich Campingplätze (Ankünfte: +30,0 Prozent; Übernachtungen: +36,5 Prozent) und Ferienzimmer, -wohnungen, -häuser und -dörfer (Ankünfte: +22,6 Prozent; Übernachtungen: +16,1 Prozent) über deutlich steigende Gäste- und Übernachtungszahlen freuen. Jugendherbergen, Hostels und Hütten (Ankünfte: -3,9 Prozent; Übernachtungen: -3,1 Prozent) sowie Erholungs-, Ferienheime und Schulungsheime (Ankünfte: -8,5 Prozent; Übernachtungen: -3,5 Prozent) verzeichnen einen Rückgang. Für Vorsorge- und Rehakliniken bleibt die Übernachtungszahl auf demselben Niveau wie im Vorjahresmonat (+0,0 Prozent), während die Gästezahl zurückgeht (-2,1 Prozent).

Höchste Zuwächse unter den Regierungsbezirken in Schwaben
Unter den Regierungsbezirken verzeichnet im Mai 2026 einzig Oberfranken (Ankünfte: -1,1 Prozent; Übernachtungen: -0,7 Prozent) einen leichten Rückgang.

Die Tourismusbetriebe in allen anderen Regierungsbezirken begrüßen mehr Gäste als im Vorjahresmonat und registrieren auch mehr Übernachtungen. Oberbayern (Ankünfte: +1,3; Übernachtungen: +2,0 Prozent), Unterfranken (Ankünfte: +1,1 Prozent; Übernachtungen: +5,4 Prozent), Niederbayern (Ankünfte: +6,8; Übernachtungen: +5,7), Mittelfranken (Ankünfte: +3,2; Übernachtungen: +6,7) sowie die Oberpfalz (Ankünfte: +3,6; Übernachtungen: +9,3) dürfen sich über eine positive Bilanz im Mai 2026 freuen. Die höchsten Zuwächse unter den bayerischen Regierungsbezirken kann Schwaben verbuchen (Ankünfte: +8,3; Übernachtungen: +9,7).

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Hinweise:
1) Geöffnete Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffneter Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 28/2026 erscheint: „Tourismus in Bayern im Mai 2026 (Bestellnummer: G4100C 202605)“