Pressemitteilung

042/2026/53/G
Fürth, den 23. Februar 2026

Bayerns Ausfuhren und Einfuhren wachsen im Jahr 2025 jeweils um knapp ein Prozent

Außenhandel mit EU-Ländern steigt, mit USA rückläufig – Ausfuhren nach China gehen zurück während Einfuhren zunehmen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik berichtet, exportiert die bayerische Wirtschaft im Jahr 2025 Waren im Wert von 227,0 Milliarden Euro, 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Einfuhren steigen zeitgleich ebenfalls um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro. Rückhalt der bayerischen Außenwirtschaft ist der Handel mit den weiteren EU-Ländern mit einem Anteil von jeweils über die Hälfte der bayerischen Ausfuhren (53,6 Prozent) und Einfuhren (54,4 Prozent).
Die Ausfuhren in die EU-Länder steigen 2025 um 4,9 Prozent auf 121,7 Milliarden Euro und die Einfuhren aus den EU-Ländern um 2,6 Prozent auf 124,8 Milliarden Euro.

Schweinfurt. Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik zur Außenhandelsstatistik erzielt die Bayerische Wirtschaft im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen Exportwerte von über zehn Milliarden Euro im Außenhandel mit den Vereinigten Staaten (USA), Österreich, Frankreich, Italien, der Volksrepublik China (China), Polen und dem Vereinigten Königreich. Die Ausfuhren in die USA sinken 2025 gegenüber 2024 um 9,8 Prozent, die Ausfuhren nach China um 10,8 Prozent und die Ausfuhren nach Österreich um 1,5 Prozent. Die Ausfuhren nach Frankreich (+4,0 Prozent), Italien (6,3 Prozent), Polen (+12,0 Prozent) und in das Vereinigte Königreich (+3,0 Prozent) nehmen unterdessen zu.

Bayern importiert im Jahr 2025 Waren im Wert von über zehn Milliarden Euro aus China, Österreich, Tschechien, Italien, Polen, Ungarn und den USA. Die Einfuhren aus China (+1,6 Prozent), Österreich (+8,1 Prozent), Italien (+2,4 Prozent), Polen (+3,6 Prozent) und Ungarn (+1,2 Prozent) steigen jeweils, die Einfuhren aus Tschechien (-1,5 Prozent) und den USA (-12,6 Prozent) gehen zurück.

Die Exportwerte von drei der vier wichtigsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft nehmen im Jahr 2025 ab: Die Ausfuhren von „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ sinken um 5,1 Prozent auf 39,5 Milliarden Euro und die Ausfuhren von „Maschinen“ um 3,8 Prozent auf 37,6 Milliarden Euro. Die Ausfuhren von „Geräten zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ steigen um 0,7 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro, während die Ausfuhren von „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ wiederum um 3,3 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro sinken.

Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielen im Jahr 2025 „Maschinen“ mit 24,0 Milliarden Euro (+3,5 Prozent) und „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ mit 21,5 Milliarden Euro (+1,5 Prozent). Es folgen „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ mit einem Importwert von 16,8 Milliarden Euro (-2,5 Prozent), „elektronische Bauelemente“ mit einem Importwert von 14,2 Milliarden Euro (+6,2 Prozent) und „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ und mit einem Importwert von 12,8 Milliarden Euro (-0,5 Prozent).

Im Dezember 2025 wachsen die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft gegenüber dem Dezember 2024 um 9,8 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro und die Einfuhren um 10,5 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.

Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 9 erscheint:
Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Dezember 2025“ (Bestellnummer: G3000C).
Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.