Pressemitteilung

030/2026/57/G
Fürth, den 9. Februar 2026

Starke Jahresbilanz 2025: knapp 41,0 Millionen Gäste und rund 102,9 Millionen Übernachtungen in Bayern

Dezember 2025 bringt ein Plus bei Gäste- und Übernachtungszahlen

Zum Abschluss des Berichtsjahres 2025 liegt die Zahl der Übernachtungen erneut im dreistelligen Millionenbereich. Nach den Ergebnissen der monatlichen Erhebung im Tourismus des Bayerischen Landesamtes für Statistik werden in den rund 11 000 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetrieben*) knapp 41,0 Millionen Gästeankünfte und rund 102,9 Millionen Übernachtungen für das Jahr 2025 registriert. Damit übertreffen die Gästeankünfte die Vorjahreswerte um 0,9 Prozent. Die Übernachtungen liegen mit 0,2 Prozent knapp über dem Niveau von 2024.

Schweinfurt. Das Tourismusjahr 2025 endet für die bayerischen Beherbergungsbetriebe mit einem positiven Ergebnis. Gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich die Gästeankünfte um 0,9 Prozent auf knapp 41,0 Millionen und die Übernachtungen um 0,2 Prozent auf rund 102,9 Millionen. Auch die positive Entwicklung im Monat Dezember trägt dazu bei, so das Fachteam des Bayerischen Landesamts für Statistik. Hier liegen die Gästeankünfte der 10 771 geöffneten Beherbergungsbetriebe mit rund 2,9 Millionen 5,3 Prozent über dem Vorjahresmonatsniveau, und die Übernachtungen steigen um 4,1 Prozent auf 7,0 Millionen.

Neue Rekorde bei inländischen Gästen
Bayerns Popularität bei inländischen Gästen, also bei Gästen mit Wohnsitz in Deutschland, bleibt ungebrochen. Mit über 31,3 Millionen Gästeankünften und rund 82,3 Millionen Übernachtungen übertreffen sie das bisherige Rekordniveau aus dem Jahr 2024 (Ankünfte: 31,0 Millionen, Übernachtungen: 82,0 Millionen). Gleichzeitig bleibt die Anzahl internationaler Gäste mit gut 9,6 Millionen konstant (0,0 Prozent), während deren Übernachtungen um 0,8 Prozent auf 20,6 Millionen zurückgehen.

Übernachtungszahlen für Campingplätze am stärksten gestiegen
Die rückläufige Entwicklung bei bayerischen Gasthöfen und Pensionen hält auch im Jahr 2025 an: beide Betriebsarten weisen gegenüber 2024 niedrigere Ankunfts- und Übernachtungszahlen auf.
So liegen die Übernachtungen in den Pensionen mit rund 3,3 Millionen 4,3 Prozent unter den Vorjahreswerten, bei Gasthöfen sinken die Übernachtungszahlen um 3,6 Prozent auf rund 5,5 Millionen. Hotels verzeichnen im Jahr 2025 ebenfalls einen leichten Rückgang der Übernachtungen um 0,9 Prozent auf 44,6 Millionen. Bei Betrieben der Hotellerie haben einzig Hotels garnis eine positive Jahresbilanz mit einem Zuwachs der Übernachtungen um 1,8 Prozent auf knapp 16,7 Millionen.

Bei den anderen Betriebsarten zeigen Jugendherbergen und Hütten (Übernachtungen: 2,1 Millionen; -3,0 Prozent) als auch Erholungs- Ferien- und Schulungsheime (Übernachtungen: 3,9 Millionen; -0,4 Prozent) ebenfalls eine rückläufige Tendenz. Dagegen können sich Vorsorge- und Rehakliniken (Übernachtungen: 8,0 Millionen; +2,4 Prozent), Ferienzentren, -häuser und -wohnungen (Übernachtungen: 10,1 Millionen; +2,8 Prozent) sowie Campingplätze (Übernachtungen: 8,6 Millionen; +3,3 Prozent) über gestiegene Übernachtungszahlen im Jahr 2025 freuen.

Größtes Gäste- und Übernachtungsplus in der Oberpfalz
Unter den Regierungsbezirken verzeichnet im Jahr 2025 die Oberpfalz die höchsten Zuwächse sowohl für die Gästeankünfte (+2,7 Prozent) als auch für die Übernachtungen (+1,1 Prozent), gefolgt von Niederbayern (Ankünfte: +2,4 Prozent; Übernachtungen: +0,6 Prozent) und Schwaben (Ankünfte: +1,0 Prozent; Übernachtungen: +0,4 Prozent).

Beherbergungsbetriebe in Oberbayern verbuchen 2025 im Vergleich zum Vorjahr zwar nur leichte Steigerungsraten (Ankünfte: +0,7 Übernachtungen: +0,1 Prozent), absolut betrachtet dürfen sie unter den Regierungsbezirken mit über 19,6 Millionen die meisten Gäste begrüßen, die insgesamt rund 46,4 Millionen Mal übernachten. Davon entfallen allein auf die Landeshauptstadt München 9,3 Millionen Ankünfte (+0,3 Prozent) und knapp 19,7 Millionen Übernachtungen (-0,2 Prozent).

Die Regierungsbezirke Mittelfranken und Unterfranken registrieren zwar mehr Gästeankünfte, aber etwas weniger Übernachtungen als im Jahr 2024. Oberfranken hingegen hat sowohl bei den Gäste- als auch bei den Übernachtungszahlen leichte Einbußen im Vergleich zum Vorjahr zu vermelden.

Hinweise:
*) Geöffnete Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffneter Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 07/2026 erscheint:
„Tourismus in Bayern im Dezember 2025" (Bestellnummer: G4100C 202512).