Pressemitteilung

017/2026/31/E
Fürth, den 23. Januar 2026

November 2025 zeigt 4,8 Prozent höhere Nachfrage bei bayerischen Industriegütern als im Vorjahresmonat

Bestellungen aus dem Inland nehmen in diesem Zeitraum um 22,4 Prozent kräftig zu; mehrere Großaufträge maßgeblich für das deutliche Plus

Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat ein nominales Umsatzplus von 2,0 Prozent auf rund 40,5 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Fachteams im Bayerischen Landesamt für Statistik nehmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 5,3 Prozent auf rund 24,3 Milliarden Euro zu. Die Exportquote beträgt 60,1 Prozent.

Die Umsätze mit Ländern der Eurozone gehen im November 2025 um 14,3 Prozent zurück. Ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 16,3 Prozent. Die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern erhöht sich preisbereinigt um 4,8 Prozent, wobei besonders die Bestellungen aus dem Inland mit einem Plus von 22,4 Prozent kräftig zunehmen. Der Personalstand verringert sich Ende November 2025 um 2,0 Prozent bzw. knapp 24 000 Beschäftigte gegenüber dem Vorjahresmonat.

Fürth. Im November 2025 verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe Bayerns eine Um-satzsteigerung von nominal 2,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Verarbeitende Gewerbe, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth weiter mitteilt, entfallen von den 40,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz 24,3 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (+5,3 Prozent) und darunter rund 6,6 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (-14,3 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz machen 60,1 bzw. 16,3 Prozent aus.

Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes steigt im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 4,8 Prozent. Dabei erhöhen sich die Bestelleingänge aus dem Inland deutlich (+ 22,4 Prozent), wofür mehrere Großaufträge maßgeblich sind. Die Nachfrage aus dem Ausland liegt dagegen um 5,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende November 2025 bei
1,171 Millionen Beschäftigten. Das sind knapp 24 000 Personen bzw. 2,0 Prozent weniger als im November 2024. Damit liegt die Zahl der Beschäftigten den 19. Monat in Folge unter dem entsprechenden Vorjahreswert.

Rückwirkende Anpassung der Datenstände beim Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ab Berichtsmonat März 2024
Aufgrund technischer Erfordernisse und nachlaufenden Daten wurden die Zahlen ab Berichtsmonat März 2024 neu berechnet. So zeigt sich bspw. für den Berichtsmonat Oktober 2025, wie in der Pressemitteilung 346/2025/31/E vom 8. Dezember 2025 veröffentlicht, bei den berechneten Werten im Verarbeitenden Gewerbe eine Nachfrage nach Gütern gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 8,5 Prozent (zuvor +10,8 Prozent). Bestelleingänge aus dem Inland steigen um 14,5 Prozent, zuvor +14,9 Prozent, aus dem Ausland um 4,9 Prozent anstatt zuvor +8,2 Prozent.

Der hierzu angefertigte jüngste statistische Bericht für Berichtsmonat November 2025 bildet die berichtigten Indexzahlen ab dem Basisjahr 2021 bereits ab und ist auf der Website zum Download verfügbar.

Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthalten die Statistischen Berichte, die in KW 04/2026 erscheinen:
„Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im November 2025“ (Bestellnummer: E1101C 202511)
„Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im November 2025“ (Bestellnummer: E1300C 202511).

Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Auftragseingangsindex finden Sie online in unserer
GENESIS Datenbank.